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Zum 70jährigen Jubiläum der NVA

Olaf

Mecklenburgsondler
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Detektor
XP DEUS 2
am 1. März gab es keine Ehrenparade, keine Orden und Auszeichnungen, nicht mal eine Beförderung des ewigen Hauptmanns zu einem dem Dienstalter angemessenen Rang.
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Blieb also nur, sich in die Einstrich-Keinstrich zu schmeißen, die ungeputzten (!) Stiefel an den Füßen zu befestigen und damit zu beginnen, den jährlichen Tribut fürs Schatzregal zu bergen. (Auf das Bild verzichte ich mal wegen Überbreite.)
Zielstrebig steuerte ich die Silbermine an, die mich beim letzten Besuch schmählich im Stich gelassen und ohne Silber nach Hause geschickt hatte. Das Pionierbataillon Maus hatte das Gefechtsfeld vorbereitet, aber die Funde nicht rausgelegt. Auch die vom Bunkerbauzug Fuchs errichteten Feldherrenhügel hatten lediglich den Vorteil, dass sie nicht, wie sonst üblich, durch den Aufklärungstrupp Marder vermint worden waren.
Nach dem Einstiegsfund in Form eines Knopfes brauchte es geraume Zeit, bis die erste Schelle des Musikkorps in Form eines hirschgeweihten Stierkopfes auftauchte. Drei weitere Münzen folgten noch (eine leider plattgewalzt, eine mit Dreizinnenturm, die vierte mit vier Turmzinnen). Nur noch eine, dann wäre das Wunschziel erreicht.
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Doch dieses "nur" zog sich, und so zog ich von dannen auf die große Ehrenrunde zum anderen Ende und zurück. Es blieb ruhig, sehr ruhig, und bis auf einen Bröselknopf, eine gut erhaltene Schnalle und einige Alufragmente auch fundlos.
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Auf dem Rückweg kreuzte ich noch mal ein paar Meter südlich der Fundzone vorbei - und dort wurde sie mir gewährt, die gewünschte königliche Audienz.
Ich habe dort schon alle möglichen Königspfennige gefunden, mal waren es Lilien, mal Blumen, mal Schwert und Schild oder Fahne - aber was hält der da in den Händen oder hat er hinter sich aufgebaut?
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Auf dem Restweg zum Fahrzeug wurde es noch kirchlich - ein Kreuz, wohl erst das vierte oder fünfte meiner Sondelkarierre, tauchte auf. Da passte dann der Fast-Bischofsstab auch noch dazu.
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Alles in Allem war das Fundspektrum ziemlich nah am Gewünschten, und so zog ich zufrieden ab. Die Stiefel hatten die Anhängsel der letzten Schlammschlacht des Vorjahres ahres auch verloren und glänzten fast wie frisch geputzt.
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Viele Grüße vom
Hauptmann a.D.
 

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Zuletzt bearbeitet:
Mein Glückwunsch ein Traum von jedem von uns und sehr schön geschrieben super
 
Toller Bericht in soldatischer Manier, so Lob ich mir das! Die Silbernen sind teilweise in einem hervorragenden Zustand und daher meine Frage: Konntest du sie schon bestimmen? Und auch die Schnalle ist klasse, vor oder insbesondere in dem Erhaltungszustand. Wow, einfach nur Wow
 
Da bin Ich als Zivilunke mit nachweislich 44 Jahren Zugehörigkeit im Katastrophenschutz des DRK klar im Nachteil ! Trotzdem freu Ich mich für dich deiner Funde ! :thumbsup:
 
Moin
Von solchen Funden können wir hier bislang leider nur träumen :thumbsup:
 
Konntest du sie schon bestimmen?
Nur Pauschal. Der Hort kam vor 1250 unter die Erde. Die Königspfennige werden gemeinhin Lübeck zugeschrieben, die Türme Hamburg, die Stierköpfe Mecklenburg, der mit dem Hirschgeweih aber möglicherweise Parchim.
Diese Münzprägungen sind nicht zu gut erforscht, und der Gesamthort von inzwischen ca. 2700 Münzen harrt noch der wissenschaftlichen Aufarbeitung.
Angehängt mal die entsprechende Seite aus dem Archäologiereport 2024 des LAKD.
 

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