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Scheibenknopf bitte bestimmen

Moin
Ja die lieben Scheibenknöpfe..
Fahrlehrer und ich haben da schon sehr viele von gefunden..Dürften wohl einige Dutzend mittlerweile sein.
 
Moin ja super Fund Glückwunsch !
Bei den ganzen Mustern auf diesen Knöpfen und wo sie überall ähnlich aussehen hat da noch keiner eine Buch geschrieben
Habe da auch einige Exemplare immer schön sie zu finden
 
Was ist eigentlich der Unterschied vom Scheibenknopf zum Mühlenknopf ? Die Gravuren ähneln sich ja doch stark ..
Der Kollege aus dem DF hat glaube ich die Interpretation dieses Musters ( im DF- Beitrag ) als Mühle inzwischen verworfen.
Eher wahrscheinlich erscheint eine Deutung als florales Muster ( z.B. Kleeblatt als Glücksbringer) an einfacher bäuerlicher Kleidung des 18.Jh.
Die "Mühlenknöpfe" sind fast ausschließlich gewölbte Arsenbronzeknöpfe, es scheint nur wenige "echte" Scheibenknöpfe mit diesem Muster zu geben.
Das deutet meiner Meinung nach darauf hin daß sie, im Gegensatz zu den "echten" Scheibenknöpfen eher Ende 18., Anfang 19.JH einzuordnen sind als um 1700- 1750 rum.
Scheibenknöpfe find ich schon darum faszinierend , weil im Gegensatz zu Münzen jeder handgraviert und ein Unikat ist.
 

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Wenn gewölbt und so schön verziert waren die, im Vergleich, auch seinerzeit einiges teurer.
Und Knöpfe sind immer ein netter Fund.
Gibt es eigentlich, ausser den Knopfbüchern aus Lüdenscheid, dazu noch etwas mehr Literatur?
 
Vielleicht wurden auch Rohlinge vom Träger selbst graviert, da die Muster, egal ob das häufig vorkommende springende Pferd, der "Mühlenknopf", oder diverse florale Motive doch meistens ziemlich " primitiv" und stilistisch/handwerklich grob gefertigt sind.
Könnte mir schon vorstellen, das sich jemand mit einer handvoll unverzierter Knöpfe hinsetzt und sie nach eigenem Geschmack mit einem Muster versieht.
 
Was mich die ganze Zeit grübeln lässt , wenn Ich die Beiträge um Knöpfe lese , warum verliert man so viele Knöpfe in einem Gelände wo kaum ein Schwein zweimal im Jahr hin galoppiert , natürlich über die Zeiten ?
Natürlich kann ein Acker auch mal eine andere Funktion gehabt haben ! Aber hatten die früher so schlechtes Garn , oder waren die Bedingungen für die Kleidung wirklich so rauh ?
Wer Langeweile hat , der sucht sich eine Beschäftigung ... und wenn es Knöpfe gravieren ist ... schon klar ... auch das die Muster sich irgendwo ähneln ...und man muss bedenken was an Werkzeugen gerade vorhanden ist ...
 
Gerade an einsamen Stellen gibt´s verschiedene Möglichkeiten, warum z.B. Hosen oder Blusenknöpfe fliegen gehen. :tongue:
Vielleicht nicht unbedingt mitten auf dem Acker , aber am Waldrand sicherlich.
Nee, im Ernst.
Variante 1 : Die auf dem Misthaufen (der dann auf den Acker kommt) entsorgten Haushaltsabfälle enthalten Knöpfe z.B von Lumpen oder welche mit kaputter Öse
Variante 2 : Rast/Lagerplatz, Wegkreuzung oder Marschroute von vielen Menschen in grauer Vorzeit
Variante 3 : Faule Kerle, die Ösenknöpfe von hinten mit einem Knebel sichern, statt sie anzunähen. Hält nur suboptimal, ist aber bequem. ( kennt vielleicht noch der Eine oder Andere aus seiner Armeezeit mit kleinen Schlüsselringen).
Aufzählung gerne fortsetzen.
Auf alle Fälle sind viele Knöpfe immer ein guter Anzeiger für mehr.
 
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